Was ist basalte Home eigentlich?
Basalte wurde in Belgien gegründet und hat sich über die letzten Jahre einen Ruf als einer der ästhetisch konsequentesten Hersteller im KNX-Umfeld erarbeitet. Während viele Anbieter zuerst an Funktion und erst danach an Formgebung denken, arbeitet Basalte von Anfang an mit Industriedesignern zusammen – erkennbar an klaren Linien, hochwertigen Echtmetall-Oberflächen und einer Bedienlogik, die bewusst reduziert bleibt.

basalte Home ist dabei kein einzelnes Produkt, sondern das Gesamtsystem: die Kombination aus physischen Bedienelementen (Taster, Thermostate, Touchdisplays) und der dazugehörigen App, über die Licht, Beschattung, Heizung, Musik, Szenen und Kameras zentral gesteuert werden. Damit positioniert sich Basalte klar im Premiumsegment – als Alternative zu Standard-KNX-Visualisierungen, wenn Design und Haptik genauso wichtig sind wie die Funktion dahinter.
Die Bedienelemente: Wenn der Lichtschalter zum Designobjekt wird
Was Basalte von klassischen KNX-Tastern unterscheidet, zeigt sich am deutlichsten bei den Bedienelementen selbst:
- Sentido – der bekannteste Basalte-Taster, touch-sensitiv, mehrfach international ausgezeichnet, steuert Licht, Beschattung, Klima und Musik über eine einzige berührungsempfindliche Fläche
- Fibonacci – benannt nach dem Goldenen Schnitt, größer als Sentido, mit hinterleuchteten Beschriftungen für Räume, in denen auch Gäste sich intuitiv zurechtfinden sollen
- Chopin – die Klaviatur-Optik macht ihn zum Statement-Stück für repräsentative Bereiche, Wippen statt Touch-Fläche
- Ellie, Lisa, Lena – Touchdisplays in unterschiedlichen Formfaktoren, von der kompakten Wandsteuerung bis zum vollwertigen Bedienpanel mit Türkommunikationsfunktion
Alle Linien sind in bis zu zwölf hochwertigen Materialausführungen erhältlich – von Aluminium über gebürstetes Messing bis zu handgeschmiedeten Fer-Forgé-Varianten. Für Architekten bedeutet das: Die Bedienelemente lassen sich gezielt auf das jeweilige Material- und Farbkonzept eines Hauses abstimmen, statt als technischer Fremdkörper an der Wand zu wirken.

Basalte Home als Visualisierung: Eine App für das ganze Haus
Der zweite Baustein ist die Softwareseite. Über die Basalte-Home-App lassen sich auf Smartphone und Tablet sämtliche KNX-Funktionen eines Hauses steuern:
- Licht- und Szenensteuerung raum-, stockwerk- oder gebäudeweit
- Beschattung, Heizung und Lüftung mit Zeitplänen
- Integration von Türkommunikation und Kameras
- Multiroom-Audio inklusive Streaming-Diensten
- Energie-Monitoring und Logikfunktionen für individuelle Automatisierungen
Der entscheidende Unterschied zu vielen anderen KNX-Visualisierungen liegt weniger in der Funktionstiefe – die ist bei mehreren Herstellern vergleichbar – sondern in der Konsequenz der Bedienoberfläche. Basalte reduziert bewusst auf wenige, klar verständliche Icons statt auf verschachtelte Menüs. Für Bauherren, die ein System täglich intuitiv nutzen wollen, statt sich in eine komplexe Steuerungslogik einzuarbeiten, ist das ein spürbarer Unterschied im Alltag.


Für wen lohnt sich Basalte Home?
basalte ist kein System für jedes Bauvorhaben – und das ist auch nicht der Anspruch des Herstellers. Sinnvoll ist der Einsatz vor allem dort, wo:
- das Gebäude ohnehin im architektonischen Neubau- oder Sanierungssegment liegt
- Architekten und Innenarchitekten aktiv in die Material- und Gestaltungsentscheidung eingebunden sind
- eine durchgängige, reduzierte Bedienoberfläche gewünscht ist – auch für Bewohner, die sich nicht täglich mit Technik beschäftigen wollen
- Multiroom-Audio, Türkommunikation und Haussteuerung nahtlos integriert sollen
In kleineren oder budgetorientierten Projekten sind klassische KNX-Taster oder andere Visualisierungslösungen oft die wirtschaftlichere Wahl. Genau hier lohnt sich vorab ein Gespräch mit einem erfahrenen Integrator, der beide Welten kennt.
